Einfach die Maus ganz in die linke Ecke schubsen und Klicken um das Fenster zu schliessen. Keine mühsame Fokussierung des Close Buttons mehr notwendig.
Auch unter 12.04 lasse ich den Launcher automatisch ausblenden um Platz zu sparen. Leider lässt er sich teilweise nur sehr schwer wieder einblenden ...
Da hast du aber schnell hingeschmissen. Ich finde es eigentlich ziemlich übersichtlich. Das Activities Konzept ist ziemlich durchdacht und funktioniert auch out of the box. Kubuntu nutzt übrigens per default die gleichen Schriften wie Unity (die ich z.b. ganz grusig finde).
Evtl. musst du einfach die Schriftgrösse etwas anpassen.
Hier die Schuld nur bei Canonical zu suchen halte ich für falsch. Nachdem die Veröffentlichung von Gnome3 entgegen der Ankündigungen von Gnome weder im März noch im September 2010 geklappt hat, wäre es sicher keine gute Idee gewesen, für Ubuntu 11.04 auf Gnome3 zu setzen - das Risiko, kurz vor der Veröffentlichung festzustellen, dass Gnome3 schon wieder verschoben werden muss, wäre zu groß gewesen.
Nochmal auf Gnome2 zu setzen und Arbeit in einen Desktop zu investieren, der möglicherweise vor seiner Veröffentlichung schon veraltet ist, wäre für eine Distribution, die mit dem Motto "the latest and the greates" wirbt, aber auch eher peinlich gewesen. Die Entscheidung, für 11.04 auf einen eigenen Desktop zu setzen, halte ich daher für unter den gegebenen Umständen für gut und richtig - zumal die Zusammenarbeit mit Gnome schon damals schon eher schwierig war, woran sicher beide Seiten schuld sind.
Die Entscheidung, in Gtk3 für GtkStatusIcon trotz der bekannten Usability-Probleme wieder auf die alte XEmbed-Schnittstelle zu setzen, statt die von Canonical vorgeschlagene, einfachere und desktop-unabhängige Schnittstelle zu implementieren, ist meiner Meinung nach weder aus Programmierer- noch aus Benutzer-Sicht so richtig überzeugend.
Dass Qt inzwischen die für das Global-Menü nötigen Menü-Proxies standardmäßig unterstützt, während Gtk dafür immer noch gepatcht werden muss, ist auch ein Hinweis darauf, dass das Problem nicht nur bei Canonical liegt.
Ganz allgemein halte ich es für sinnvoll, dass Gnome und Canonical jeweils ihre eigenen Ideen eines modernen Desktops verwirklichen, statt Zeit mit Diskussionen zu verschwenden und auf faule Kompromisse zu setzen. Es wäre aber schön, wenn die Zusammenarbeit auf die Dauer wieder besser funktionieren würde.
Ich hoffe auch das sie Unit 3D mal ganz fallen lassen zugunsten von Unity 2D.
Ich seh keine Vorteile bei der GTK Version. Auch wenn ich sonst für Vielfalt bin fänd ich hier die Bündelung der Ressourcen doch sinnvoller.
Mir kommt 2D etwas schneller und stabiler vor als 3D. Leider kann man bei 2D die Launcher-Icons nicht verkleinern. Ein Killer ist für mich, dass Window-Spread (Ctrl+W) in 2D nicht geht.
Auf meinem Notebook (1440 x 900): Max. Fenster blenden Launcher aus (ich will allen Platz haben). Auf meinem GrossRechner (full HD): immer anzeigen (es einfach zuviel Platz auf dem Screen).
Na ja, in den Kommentaren bei OMG kommt der Entwurf nicht so gut an; bei DeviantArt kommt er besser weg. Ich sehe ausser den runden Ecken nichts Neues. Der Entwurf hat sogar einen Nachteil: durch den hochgeschobenen Launcher kommt man noch schlechter an den Fenster-Schliessen-Knopf dran.
Mir fallen zwei Verbesserungen ein, die man in Unity machen könnte: Scale-View (Super+W) auf die erste Dash Seite (wie bei Gnome-Shell) und Recent-Files für Standard-Programme auf die Launcher-Knöpfe.
Mit 32px breite icons, dann geht das auf 'nem grösserem Monitor
Mai 01 2012, 10:40Ich finde das auch Praktischer mit der eingeblendeten Dock am Anfang etwas verwirrend aber irgendwann gewöhnt man sich dran und findet es Praktisch
Mai 01 2012, 12:38Den Launcher zu verstecken macht doch nur Sinn, wenn man zu wenig Platz auf dem Bildschirm hat, z.B. bei kleinen Ultras oder Netbooks.
Mai 01 2012, 21:19